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08.05.2018 | Alte Herren
Endstation im Halbfinale

FC Germania 09 (AH) gegen FSV Neuberg 2:3 (1:2)
Erstmals zieht der FSV Neuberg in das Finale des Ü35 Kreispokal ein. Am Freitagabend präsentierten sich die Gäste in der Offensive sehr effizient,
erzielten ihre Treffer immer im richtigen Moment und verteidigten den Vorsprung bis zum Schluss mit viel Glück und Geschick.
 

Der FSV Neuberg brachte neben einer großen Anhängerschar, ihren Torwart von der 1. Mannschaft und den Schiedsrichter M. Zarbiegalski mit. Bei tollem Fußballwetter und guten Platzverhältnissen ging es im gut besuchten Oberwaldstadion um den Einzug ins Pokalfinale.

Die erste gelungene Aktion wurde in der 3. Spielminute für die Blau-Schwarzen notiert. Auf der linken Seiten nutzte Barnikol den Freiraum und bediente Savvidis, doch sein Schuss aus spitzem Winkel in die kurze Ecke klärte der Torwart zur Ecke. Mit ihrer ersten Offensivaktion gingen die Gäste aus Neuberg in Führung. Nach feinem Zuspiel von Dugandzic stand Carrieri frei vor dem W. Schmitt und ließ diesem mit seinem Abschluss keine Chance (6.). Obwohl im Spiel von Großkrotzenburg mächtig Sand im Getriebe war, hatten sie nur wenige Minuten später bereits die Chance zum Ausgleich. Nach einem Freistoß von Hopp konnte der Keeper den Kopfball von Krämer gerade noch entschärfen (10.). In der 12. Spielminute wurde leider ein Handspiel im Strafraum von Neuberg nicht geahndet. Nur vier Zeigerumdrehungen später wurde der vermeintliche Ausgleichstreffer wegen einer Abseitsstellung des Schützen nicht anerkannt. Vorausgegangen war der bis dahin beste Spielzug der Germanen. An dessen Ende Schönig seinen Sturmpartner Savvidis bediente. Die Gäste machten keine Anstalten sich am Spiel zu beteiligen, stattdessen verbarrikadierten sie sich rund 20 Meter vor dem eigenen Tor und warteten ab was den Hausherren einfällt, um dieses Bollwerk zu knacken. Es waren 19 Minuten vergangen, da entschärfte der gute Torwart aus Neuberg den strammen Schuss von Schönig. Bis dahin waren die Blau-Schwarzen das dominantere Team mit mehr Ballbesitz, mehr Torabschlüsse aber die spielerische Leichtigkeit wurde vermisst. Ein offensives Lebenszeichen von Seiten der Gäste konnte im ersten Durchgang noch verzeichnet werden. Nach einem Freistoß von Wörner klärte Keeper W. Schmitt zur Seite ab und entschärfte dann noch den Nachschuss von Carrieri (23.). Auf der anderen Seite ging ein Schuss von Wegner knapp am Gehäuse vorbei (25.). Nach einem Patzer des Torwarts  kamen die Hausherren zum Ausgleich (27.). Wegner schaffte es den Ball nach einer Flanke über den herauslaufenden Schlussmann in die Mitte zu chipen, dort setzt sich Schönig im Kopfballduell durch und so landete der Ball im verwaisten Tor. Die Stadionansage war noch nicht verhallt, da gingen die Gäste durch Dugandzic erneut in Führung (29.). Nach einem Ballgewinn hatte Großkrotzenburg endlich mal etwas Raum für einen schnellen Gegenangriff. Doch ein katastrophaler Fehlpass in der Vorwärtsbewegung machte nicht nur eine Chance zunichte, sondern war auch der Ausgangspunkt für die Führung der Gäste. Dugandzic spielte erst noch drei Germanen aus und ließ auch bei seinem Torschuss W. Schmitt keine Chance. 

In den verbleibende Minuten bis zur Pause passierte nichts mehr und so ging Neuberg mit einer 2:1 Führung in die Kabine.

Nach der Pause kamen Meub und Schiener für Kreß und Heim in die Partie, die spielerische Leichtigkeit blieb aber weiterhin draußen. Kurz nach Wiederanpfiff wechselten die Gastgeber erneut. Für Wegner kam Smith in die Partie. Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Germanen. Nach einer Flanke entschärfte der Torwart den Kopfball von Krämer mit einem Hechtsprung zur Ecke (44.). Nur 120 Sekunden später der nächste Abschluss für die Blau-Schwarzen, der aber sein Ziel verfehlte. Dann belohnten sich die Hausherren doch noch. Den Schuss von Schönig parierte der Keeper ganz stark doch Hopp war zur Stelle und drückte den Nachschuss zum Ausgleich über die Linie (47.). Wieder ließ die Antwort der Gäste nicht lange auf sich warten. Praktisch im direkten Gegenzug gingen sie mit dem ersten Abschluss in der zweiten Halbzeit erneut in Führung (48.). Dugandzic setzte sich durch und passt in die Mitte zu Wilhelm der nur noch ins leere Tor einschieben muss. Im Anschluss gab es heftige Proteste von Seiten von Großkrotzenburg. Sie reklamierten erfolglos, dass der Schütze im Abseits stand. Dann hatten die Germanen noch Pech, dass im Gegenzug der Schuss von Schönig auf der Linie von einem Abwehrspieler geklärt wurde (51.). In der 55.Spielminute der letzte Spielerwechsel bei den Germanen für Smith kam J. Schmitt in die Partie. In der gleichen Minute scheiterte Savvidis im 1 gegen 1 am Keeper von Neuberg. Die nächste Chance zum Ausgleich bot sich Krämer, dessen Drop-Kick aus 18 Metern hatten schon viele im Kasten gesehen, doch der Ball landete auf dem Tornetz (60.). Kurze Zeit später kamen für die angeschlagenen Hopp, Barnikol und Dziallas wieder Wegner, Heim und Kreß ins Spiel. In der 64. Spielminute scheiterte Wegner mit seinem Schuss aus halblinker Position am Lattenkreuz. In der Schlussminute kam Schönig auf Zuspiel von J. Schmitt noch mal zum Abschluss. Doch der beste Mann von Neuberg, der Torwart Hammel, entschärfte auch den gefährlichen Drehschuss (70.). Der Schiedsrichter ließ noch drei Minuten nachspielen und pfiff dann die einseitige und faire Partie ab. Großkrotzenburg gratulierte den Gästen zum Einzug ins Finale und wünscht der Mannschaft aus Neuberg viel Erfolg.

 

Aufstellungen

Großkrotzenburg: W. Schmitt, Barnikol, Kreß (36. Meub), Persuk, Heim (36. Schiener), Dziallas (55. J. Schmitt), Hopp, Krämer, Wegner (41. Smith), Savvidis, Schönig, J. Schmitt, Buyan, Schiener, Meub, Lomb, Smith

Neuberg: Hammel. Diehl, Kmiecik, Seibold, Müller (24. Wilhelm), Wörner, Dugandzic, Breidung, Fromm, Pagio, Carrieri, Meininger, Benedickt, Wilhelm, Golynkin, Balisterie

Tore:

0:1 Carrieri (6., Dugandzic)

1:1 Schönig (26., Wegner)

1:2 Dugandzic (27.)

2:2 Hopp (47., Schönig)

2:3 Wilhelm  (48., Dugandzic)